Jede Baumart hat ihren eigenen Charakter – von der klassischen Nordmanntanne über die markante Blaufichte bis zur aromatischen Nobilistanne. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Eigenschaften vor und zeigen, worin sie sich bei Nadeln, Wuchs und Duft unterscheiden.


Die Nordmanntanne gehört zu den beliebtesten Weihnachtsbaumarten. Ihre dunkelgrünen, glänzenden Nadeln sind weich und stechen kaum. Durch ihren gleichmäßigen, pyramidalen Wuchs entsteht die klassische Weihnachtsbaumform.

Unter guten Bedingungen benötigt eine Nordmanntanne etwa 8–10 Jahre, um eine Höhe von rund 2 Metern zu erreichen. Später kann sie in ihrer natürlichen Umgebung Höhen von bis zu 60 Metern erreichen. Standort, Saatgutherkunft und Pflege haben großen Einfluss auf den Wuchs.


Die Blaufichte fällt sofort durch ihre blaugrüne bis stahlblaue Färbung auf. Ihr regelmäßiger, etagenförmiger Wuchs macht sie zu einem charaktervollen Weihnachtsbaum.

Bis eine Blaufichte eine Größe von etwa 2 Metern erreicht, vergehen unter geeigneten Bedingungen ungefähr 8–10 Jahre. Ältere Bäume können Höhen von 35–50 Metern erreichen. Ihre Zweige und Nadeln weisen typische Merkmale der Gattung Picea auf. Der kahle Zweig fühlt sich deutlich rau und raspelartig an.


Die Nobilistanne hat grüne, silbrig oder stahlblaue, weiche Nadeln. Sie wächst eher asymmetrisch, duftet intensiv nach Weihnachtsbaum und besitzt eine etagenförmige Anordnung der Zweige. Die bis zu ca. 3 cm langen Nadeln bleiben lange am Baum.

Die Nobilistanne kann eine Größe von bis zu 85 m erreichen. Ab dem 7. Lebensjahr bildet sie stehende Zapfen, die im Winter zerfallen und bis zu 20 cm groß werden können.
Der Stamm weist auffallende Harztaschen auf. Werden diese durch Anpieksen geöffnet, tritt Harz aus, das einen intensiven, typischen Weihnachtsbaumgeruch verbreitet.
Die Zweige eignen sich ideal für Weihnachtsgestecke. Ganz entscheidend für den Wuchs ist die gezielte Herkunftswahl der Jungpflanze. Dennoch bleibt ihr Wuchs vergleichsweise asymmetrisch – dies macht den Baum besonders und exotisch.